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Wartburg-Stiftung Eisenach
Rainer Salzmann, Wartburg-Stiftung

Wartburg-Stiftung Eisenach

Etwa 200 Meter über den Dächern der Stadt gelegen, birgt Eisenachs berühmtes Wahrzeichen mit seinem viergeschossigen Palas ein seltenes Kleinod romanischer Architektur, das eine über 900-jährige Geschichte repräsentiert und aufgrund seiner historischen Bedeutung 1999 ins Unesco Welterbe der Menschheit aufgenommen wurde. Der landgräfliche Hauptsitz erstrahlte als weitgerühmter Musenhof, war ebenso Wohn- und Wirkungsstätte der bis heute verehrten heiligen Elisabeth und bot dreihundert Jahre später dem geächteten Martin Luther Exil, der hier das Neue Testament übersetzte. Im studentischen Wartburgfest 1817 manifestierte sich erstmals der bürgerliche Wille zum einheitlichen und freien Nationalstaat.

Eine Erneuerung und dekorative Ausgestaltung erlebte die Burg im 19. Jahrhundert. Herausragendes Beispiel der damaligen Kunstauffassung ist zweifellos der Festsaal im Palas der Burg. Bei einer Führung durch die Räume der Wartburg und dem Besuch des Museums mit hochkarätigen Exponaten aus acht Jahrhundertern wie den berühmten Gemälden Lucas Cranachs, wertvollen Bildteppichen, Plastiken Tilmann Riemenschneiders oder Kunsthandwerk der Renaissance wird Geschichte lebendig. Zusätzlich locken zahlreichen Veranstaltungen – ob Sommernächte, Theater oder historischer Weihnachtsmarkt – Besucher aus aller Welt.

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